Brandbekämpfung

  • Großbrand in Haag am Hausruck: FF Altenhof im 24-Stunden-Einsatz

    Großbrand in Haag am Hausruck: FF Altenhof im 24-Stunden-Einsatz

    In der Nacht auf Freitag, den 13. Februar 2026, wurde die FF Altenhof am Hausruck zur Unterstützung bei einem verheerenden Bauernhofbrand im Gemeindegebiet von Haag am Hausruck alarmiert. Um 01:19 Uhr erreichte uns der Ruf nach Alarmstufe 3, woraufhin wir umgehend zum Einsatzort ausrückten.

    Dramatische Lage beim Eintreffen
    Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand der Wirtschaftstrakt des abgelegenen Hofes bereits in Vollbrand. Wind und große Mengen trocken gelagerten Heus fachten die Flammen immer wieder an und erschwerten die Löscharbeiten massiv.

    Unsere Aufgaben: Atemschutz, Wasserversorgung & Rindersuche
    Die FF Altenhof unterstützte die insgesamt 13 eingesetzten Feuerwehren in zwei entscheidenden Bereichen:

    • Atemschutz: Unsere Trupps waren direkt am Brandobjekt im Einsatz, um die Brandbekämpfung unter schwerem Atemschutz voranzutreiben.
    • Wasserversorgung: Da am Einsatzort nicht ausreichend Wasser zur Verfügung stand, mussten über zwei Kilometer lange Relaisleitungen gelegt werden. Wir unterstützten beim Aufbau und Betrieb dieser Zubringerleitungen, um den Löschangriff sicherzustellen.

    Am frühen Vormittag kam zudem die Anfrage mehrere Feuerwehren bei der Rindersuche und beim Einfangen dieser zu unterstützen.

    Einsatz bis in die Nachtstunden
    Während das Übergreifen der Flammen auf den Wohntrakt verhindert werden konnte, gestalteten sich die Nachlöscharbeiten als extrem zeitaufwendig, da das Heu mühsam aus dem Stall gebracht werden musste. Für unsere Kameraden war es ein langer und fordernder Einsatz: Die letzten Mitglieder der FF Altenhof konnten erst gegen 1.00 Uhr am folge Tag (14.02.) – nach rund 24 Stunden im Dienst – wieder ins FF Haus einrücken.

    Die Einsatzbereitschaft wurde daraufhin im Feuerwehrhaus um 02.11 Uhr wieder hergestellt.

    Links:

    Bericht FF Haag am Hausruck

    Bericht Fotokerschi

    ORF

    OÖ Nachrichten

    Mannschaft: 16 Mann / Frau

    Einsatzende unserer Wehr: 14. Februar 02.11 Uhr

  • Atemschutzübung am 11. Dezember bei der Tischlerei Minihuber

    Atemschutzübung am 11. Dezember bei der Tischlerei Minihuber

    Am 11. Dezember 2024 fand eine anspruchsvolle Atemschutzübung bei der Tischlerei Minihuber statt. Das Übungsszenario simulierte einen Brand in einem Industriebereich mit mehreren verletzten Personen, die aus dem Gebäude gerettet werden mussten.

    Übungsszenario: Brand mit mehreren Verletzten

    Der Einsatzstart sah einen Brand im Gebäude vor, bei dem mehrere Atemschutztrupps zum Einsatz kamen. Ziel war es, Personen aus unterschiedlichen Gefahrenbereichen zu retten – unter anderem aus höheren Standorten und verwinkelten Räumen, die den Rettungskräften besondere Herausforderungen stellten.

    Physische und mentale Belastung

    Neben der Rettung der Personen mussten die Atemschutzträger auch verschiedene kleinere Aufgaben bewältigen, die sie an ihre körperlichen Grenzen brachten. Diese Aufgaben dienten dazu, die Ausdauer, die Reaktionsfähigkeit und die Teamarbeit unter extremen Bedingungen zu testen.

    Danke an Lisi Wiesner für die tollen Fotos!

    Nachbesprechung und gemütlicher Abschluss

    Nach dem intensiven Übungseinsatz fand eine Nachbesprechung statt, bei der die Erfahrungen und Verbesserungspotenziale der Übung besprochen wurden. Den Abschluss bildete eine kleine Jause mit Getränken, die großzügig von der Firma Minihuber gesponsert wurde.

    Ein herzlicher Dank an die Firma Minihuber für die Bereitstellung der Übungsstätte und die Unterstützung sowie an alle Kameradinnen und Kameraden für ihre engagierte Teilnahme!