Nach ca. 12 h Einsatzbereitschaft wurden wir am 14. Februar um 13.54 erneut alarmiert.
Diesmal brannte der Kamin eine Holzhütte in Höft, welcher schnell gelöscht werden konnte.
Aufgrund des Faschingsumzuges waren einige unserer Feuerwehrleute auch dort anwesend, was zu einem kombinierten Ausrücken der FF Gaspoltshofen mit Teilen von unseren Leute führte.
In der Nacht auf Freitag, den 13. Februar 2026, wurde die FF Altenhof am Hausruck zur Unterstützung bei einem verheerenden Bauernhofbrand im Gemeindegebiet von Haag am Hausruck alarmiert. Um 01:19 Uhr erreichte uns der Ruf nach Alarmstufe 3, woraufhin wir umgehend zum Einsatzort ausrückten.
Dramatische Lage beim Eintreffen Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand der Wirtschaftstrakt des abgelegenen Hofes bereits in Vollbrand. Wind und große Mengen trocken gelagerten Heus fachten die Flammen immer wieder an und erschwerten die Löscharbeiten massiv.
Unsere Aufgaben: Atemschutz, Wasserversorgung & Rindersuche Die FF Altenhof unterstützte die insgesamt 13 eingesetzten Feuerwehren in zwei entscheidenden Bereichen:
Atemschutz: Unsere Trupps waren direkt am Brandobjekt im Einsatz, um die Brandbekämpfung unter schwerem Atemschutz voranzutreiben.
Wasserversorgung: Da am Einsatzort nicht ausreichend Wasser zur Verfügung stand, mussten über zwei Kilometer lange Relaisleitungen gelegt werden. Wir unterstützten beim Aufbau und Betrieb dieser Zubringerleitungen, um den Löschangriff sicherzustellen.
Am frühen Vormittag kam zudem die Anfrage mehrere Feuerwehren bei der Rindersuche und beim Einfangen dieser zu unterstützen.
Einsatz bis in die Nachtstunden Während das Übergreifen der Flammen auf den Wohntrakt verhindert werden konnte, gestalteten sich die Nachlöscharbeiten als extrem zeitaufwendig, da das Heu mühsam aus dem Stall gebracht werden musste. Für unsere Kameraden war es ein langer und fordernder Einsatz: Die letzten Mitglieder der FF Altenhof konnten erst gegen 1.00 Uhr am folge Tag (14.02.) – nach rund 24 Stunden im Dienst – wieder ins FF Haus einrücken.
Die Einsatzbereitschaft wurde daraufhin im Feuerwehrhaus um 02.11 Uhr wieder hergestellt.
Am Abend des 9. Februars 2026 stand die Monatsübung der FF Altenhof am Hausruck ganz im Zeichen des Atemschutzes. Unser Atemschutzwart hatte sich dafür ein besonders forderndes Szenario einfallen lassen, um die Trupps unter möglichst realistischen Bedingungen zu fordern.
Als Übungsobjekt diente der lokale Bauhof, der für diesen Zweck komplett verraucht wurde. Die dichten Rauchschwaden sorgten für eine extreme Sichtbehinderung, was die Orientierung im Gebäude erheblich erschwerte. Insgesamt zwei Atemschutztrupps drangen in das vernebelte Objekt vor, um die Suche nach Mehrfachvermissten zu starten.
Die Herausforderungen waren dabei bewusst vielseitig gewählt: Ein Trupp rettete eine bewusstlose Person aus dem ersten Obergeschoss mittels Korbtrage über eine Leiter nach draußen. Zeitgleich musste eine weitere Person gefunden werden, die im verwinkelten und dicht verrauchten Dachboden versteckt war. Dieser Einsatzbereich erforderte von den Atemschutzgeräteträgern höchste Konzentration, da die Person nach dem Fund sicher mittels Tragetuch durch den Rauch in Sicherheit gebracht werden musste.
Die Übung bot eine hervorragende Gelegenheit, verschiedene Rettungstechniken sowie die Kommunikation unter Null-Sicht-Bedingungen zu trainieren.
Ein herzlicher Dank gilt unserem Atemschutzwart Martin Stoff für die Ausarbeitung dieses spannenden und lehrreichen Szenarios.
Zum 1. Einsatz an diesem Wochenende wurden wir am 10. Jänner um 19.24 Uhr alarmiert.
Hierbei stellt sich heraus, dass ein Fahrer aufgrund der winterlichen Fahrbahnverhältnisse die Kontrolle über das Auto verlor und so gegen die Kapelle in Holzing rutschte. Glücklicherweise konnte sich der Fahrer noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbst aus dem Auto befreien, doch die Kapelle ist bei diesem Unfall zerstört worden.
Der Einsatz könnte schon nach kurzer Zeit beendet werden.
Einsatzende: 19:56 Uhr
Mannschaft: 13 Mann / Frau
Getriebeöl-Austritt
Nur ein paar Stunden später wurden wir am 11. Jänner um 02.24 Uhr zu einem weiteren Verkehrsunfall in Hueb alarmiert.
Hierbei waren beim Eintreffen die Insassen ebenfalls schon aus dem Auto gestiegen und die Feuerwehr sorgte für die Getriebeöl-Bindung.
wurden wir gemeinsam mit der Feuerwehr Affnang und der Feuerwehr Gaspoltshofen @ffgaspoltshofen unter den Einsatzstichworten „Personenrettung Verkehrsunfall PKW“ nach Oberaffnang alarmiert.
Am Einsatzort eingetroffen stellten wir fest das keiner der Verunfallten eingeklemmt war und somit konnten Sie die Fahrzeuge sofort bzw. rasch verlassen. Unsere Kameraden der FF Gaspoltshofen rückten dadurch wieder ins FF Haus ein. Die weiteren Maßnahmen führte die Rettung durch somit konnten wir uns auf das Freimachen der Verkehrswege und Regeln des Verkehrs konzentrieren. Nach rund 1,5 Stunden war der Einsatz wieder beendet und die Verunfallten Fahrzeuge von der Unfallstelle entfernt